Hier findest du eine Seite die dir einfach mehr erzählt. Mehr zum Mama sein, zum Papa sein, zum Eltern sein. Es gibt überall immens viel Informationen und viel zu wenig Zeit sich mit allem zu beschäftigen. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass wir das auch nicht getan haben. Wir haben es dann getan, als es uns jedesmal selbst betroffen hat. Ob es jetzt Kinderkrankheiten wie Pseudokrupp, Affektkrampf, Fieberkrampf oder Nachtschreck war. Oder auch die Hausgeburt. Vielleicht liest auch nur eine bald Mama oder ein bald Papa hier ein paar Zeilen. Man muss sich nicht alles merken. Es ist oft schon sehr gut, wenn man einfach im Hinterkopf hat, davon habe ich einmal gelesen. Das Gefühl kann beruhigen. Die Tatsache, dass man damit nicht alleine ist auch noch um einiges mehr. Erst als ich anfing offen über alles zu reden, erkannte ich, dass soviele Familien von den unterschiedlichsten Sachen betroffen sind. Niemand ist alleine, wir müssen es einfach nur offen und ehrlich aussprechen.

Tipps & Tricks

Babybodies haben eine recht große Öffnung für den Kopf. Dies hat nachfolgenden Grund bzw. ist einer der Gründe dafür. Sollte bei dem etwas größeren Geschäft viel daneben gehen (und das kann vorkommen), kann man Babybodies ganz einfach ausziehen indem man sie über die Schultern nach unten streift. So muss nichts über den Kopf des Babys gezogen werden.

Viele Familien brauchen es (sogar in größeren Mengen), wenigen ist es aber bekannt das die Rechnungen besser aufgehoben werden sollten. Denn Säuglingsanfangsnahrung kann beim Steuerausgleich geltend gemacht werden. Bitte jedoch genauere Informationen beim Steuerberater einholen (Keine Gewähr wie lange dies möglich ist.)

Wenn die Nabelschnur noch nicht abgefallen ist, sollte sie nicht mit der Windel eingeschnürt werden, damit sie gut austrocknen kann. Damit dies nicht passiert, faltet man den Bund der Windel einfach 1 bis 2x nach unten, so dass der Nabel raussieht und kann sie bequem zu machen.

Ich weiß wie schwer es ist, aber nicht zuviele Sorgen machen. Wichtig ist, dass man vielleicht einmal davon gehört hat und sich daran erinnern kann, was in dem jeweiligen Fall zu tun ist. Dies ist auch der Grund meiner Ausführungen auf dieser Seite.

Ich gebe es auch offen und ehrlich zu: Ich übe mind. einmal in der Woche die Rettungstelefonnummern. Denn in der früh aus dem Schlaf gerissen zu werden, nach einer etwas schlechteren Nacht, mit abgedrehtem Handy und einem krampfenden Kind auf dem Boden ist eine Situation in der mir diese einfache Telefonnummer nicht gleich in den Sinn gekommen ist und die Suchfunktion im Handy reagierte natürlich auch nicht so schnell. Bzw. liegt auch seit kurzem ein handgeschriebener Zettel mit den Telefonnummern in meinem Nachtkästchen.

Diese Erzählungen auf meiner Seite sind unsere Erfahrungen, unsere Informationen die wir bekommen haben ob durch Ärzte, Freunde, etc. Aber bitte wirklich auch immer selber alles mit einem Arzt abklären. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig nachfragen und hinschauen.

Kinderkrankheiten

Kinderkrankheiten: Pseudokrupp

Manchen sagt dies was, anderen nichts und andere werden so damit überrascht wie wir. Aus diesem Grund dachte ich, ich schreibe eine Kleinigkeit dazu. Natürlich ist der Gang zum Arzt auf jeden Fall wichtig! Uns hat es nur sehr geholfen bzw. hilft es uns immer noch, wenn man sich erste Hilfe maßnahmen immer wieder ins Gedächtnis zurück ruft. Ich kann auch nur von unserer Situation sprechen, es gibt leichtere und schwerere Varianten. Aber sie haben das gemeinsam, dass die Kinder mit einem ganz speziellen Husten anfangen. Er klingt wie ein Seehund bellen, ein Hunde bellen oder auch ein Husten mehr aus dem Kehlkopf heraus. Mit der Zeit hat man es wirklich schnell heraußen, wie es genau klingt. Die ersten Male war es sehr gewöhnungsbedürftig 🙂

Sollte das bellen zu stark werden und es den Kindern schwerer Fallen ruhig zu atmen hilft oft kühle Luft. Im Winter einfach Decke rumwickeln, Fenster aufmachen und sich gemeinsam davor stellen. Im Sommer geht auch schon mal der Kühlschrank oder Gefrierschrank. Wirklich richtig kalte Luft einatmen lassen. Selber so gut es geht ruhig mitatmen. Nasse Wäsche im Zimmer aufhängen ist auch immer super. Eine weitere Möglichkeit ist in die Dusche gehen und heiß aufdrehen, so dass sich Dampf im Badezimmer ausbreitet. Dies sind erste Maßnahmen die einen vorallem in der Nacht Linderung bringen können. Alles weitere (es gibt spezielle Sprays,…) klärt der Arzt.

Kinderkrankheiten: Affektkrampf

Wenn wir schon dabei sind, dann kann ich auch gleich vom Affektkrampf berichten. Dieser hat mich die ersten zwei Mal um vieles härter getroffen als Pseudokrupp. Denn bei diesem fällt das Kind, während es schreit, plötzlich in Ohnmacht. Bei uns ist es passiert, wenn unserem Jüngsten die eine oder andere Sache nicht gepasst hat, er wütend geworden ist oder auch wenn er sich weh getan hat und dabei erschrocken ist. Wie es ein normales Kind macht, sie weinen, schreien, öfter als man glaubt brüllen sie auch 🙂 Dabei kann es passieren, dass sich die Stimmritze krampfartig verschließt und die Atmung aussetzt. Gleichzeitig kann ein Abfall des Blutdruckes und eine Verlangsamung des Herzschlages auftreten. Das alles gemeinsam führt zur Bewusstlosigkeit. Auch wenn es bei uns jetzt schon über 1,5 Jahre her ist, den Anblick des ersten Males werde ich lange nicht vergessen. Mitten im Schreien wird alles still, man sieht noch wie der Kleine brüllt, aber man hört nichts. Die Lippen werden blau, das Gesicht wird immer blasser. Die Augen verdrehen sich und er kippt in den eigenen Armen weg. Ein Anblick an dem man sich wirklich nicht so leicht gewöhnt. Wenn man jedoch weiß, was es damit auf sich hat, wird es leichter für einen. Natürlich sollte man nicht wegschauen. Man ist immer für sein Kind da. Und nach den ersten Malen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Wenn sich aber herausstellt, dass es ein Affektkrampf ist, weiß man, dass er von alleine wieder aufhört. Die Atmung setzt von alleine wieder ein, der Körper entspannt sich und es normalisiert sich alles wieder. Es treten keine Schäden oder ähnliches auf.

Auch hier haben wir uns gleich nach dem ersten Mal alle möglichen Informationen geholt. Deswegen kann ich weitersagen, dass bei uns richtig stark anblasen (ins Gesicht) sehr gut geholfen hat. Wenn man merkt die Kleinen fangen an sich ins Schreien hineinzusteigern bzw. sie schon hin und wieder mehr nach Luft schnappen und diese dann anhalten. Einfach öfters ins Gesicht blasen. Nur nicht zu zaghaft. Oder auch ein bisschen Wasser ins Gesicht spritzen. Dieser Kälteschock kann sie ablenken.

Kinderkrankheiten: Fieberkrampf

Im Vorfeld informiert man sich selten über alles möglich was vielleicht sein kann. Es war auch bei uns so. Klar, Husten, Schnupfen, Fieber ist meist dabei. Aber das bei einem zuschnell ansteigenden oder zuschnell absinkenden Fieber ein Krampf entstehen kann, dass war auch für uns neu. (Wir haben es zwar nur so nebenbei erfahren, denn unser Sohn hatte keinen Fieberkrampf. Wir gehören zu der Kategorie, die einfach unkategorisierbar war. Und bei der von Herzen gehofft wird, dass es nie wieder vorkommt. Diesen Schrecken wünsche ich wirklich niemanden. Einfach in der früh hat unser Ältester zu krampfen angefangen (wie wenn er ersticken würde). An die 5 Minuten hat dies gedauert. Einmal ist er uns dann noch aufgewacht, für die Fahrt im Rettungswagen. Danach kamen weitere 6 Krampfanfälle an diesem einen Tag in denen er nicht mehr zu sich kam und ins Koma fiel. Tage des Schreckens für uns. Keine Diagnose, nur Vermutungen, der Reihe nach wurde alles mögliche ausgeschlossen. Ich weiß bis heute nicht, wem ich danken soll, den er ist einfach wieder aufgewacht von alleine, nach 2 Tagen. Die Genesung dauert ein paar Wochen, aber er ist wieder ganz der Alte. Wie davor. Das ist mit Gold nicht aufzuwiegen.)

Auch wenn es bei uns etwas anders verlief, wollte ich dennoch den Fieberkrampf hier erwähnen. Denn der Beginn ist ähnlich. Augen können sich verdrehen, Speichel kann aus dem Mund fließen, seltsame Geräusche können gemacht werden. Wichtig ist, zu schauen, dass sie sich nicht verletzen können (an Gegenständen, etc. die runderhum liegen). Normalerweise dauert ein Krampf nur ein paar Sekunden und sie erholen sich wieder komplett, deswegen auf die Uhr schauen. So seltsam das klingt. Es bleiben keine Schäden. Es sind einfach nur fürchterlich aus. Durchschnittlich sagt man sie treten ab 6 Monaten bis 5 Jahren auf. Viele haben aber auch nie einen.

Schlafverhalten: Nachtschreck

Mitten in der Nacht kommt ein markdurchdringender Schrei aus dem Kinderzimmer. Uns hat es ganz plötzlich aus dem Schlaf gerissen. Unser Sohn ist aus dem Schlaf aufgeschreckt, er schreit, schlägt um sich und reagiert nicht auf mich, nicht auf seinen Papa. Nichts hat geholfen. Wir haben versucht ihn zu beruhigen, zu berühren. Aber soweit sind wir am Anfang nicht einmal gekommen. Da unser Sohn dies nicht zugelassen hat. Er hat es nicht mitbekommen, dass wir bei ihm sind. Erst nach einigen Minuten fing er an sich langsam zu beruhigen, immer noch mit schnellem Atem und einem seltsamen durch-die-Gegend schauen. Er war zwar wach, aber auch nicht. Wie in einer anderen Welt gefangen. Er sah mir direkt in die Augen und starrte durch mich hindurch. Ein unverständliches gemurmel kam aus seinem Mund.

Im Nachhinein weiß ich jetzt, dass dies ein Nachtschreck ist. Je nach Kind und auch Tag bzw. Nacht kann dieser unterschiedlich verlaufen. Manche brüllen, manche treten, manche schlagen um sich. Er kann auch immer wieder anders sein. Der Körper vom Kind ist wach, der Geist bzw. das Bewusstsein noch nicht. Deswegen reagieren sie kaum bis gar nicht. Beginnen tut er meist mit einem durchdringenden Schrei. Und er kann einige Minuten lang dauern (bis an die 10). Meist schlafen die Kinder danach wieder ein und erinnern sich in der früh an nichts mehr. Unser Ältester wurde hin und wieder wach nach seinem Nachtschreck, aber durch das Kuscheln schlief er wieder beruhigt ein.

Auch wenn er sich im Grunde arg anhört und auch – für die Eltern – alles andere als angenehm ist, wenn man ihn erlebt, er ist im Grunde harmlos. Es passiert den Kindern nichts. Man sollte schauen, dass sie sich während des Nachtschrecks nicht verletzten. Wir hatten ein Jahr, da traf es uns sehr häufig. Einige Male im Monat. Dies war zwischen seinem 2 und 3ten Lebensjahr. Ich habe schon mit ein paar Müttern gesprochen, jede Familie muss ihren eigenen Weg finden wie man diese Minuten verbringt. Wir beispielsweise haben versucht mit ihm zu kuscheln, ihn zu berühren, mit ruhiger Stimme erklärt wo er ist, wer da ist, das wir da sind und auch öfters ruhige Lieder gesungen oder einfach nur gesummt. Wir haben aber beispielsweise nie Licht gemacht. Eine andere Familie machte zuerst immer Licht, wechselte das Zimmer und dann wurde geredet und versucht zu kuscheln. Es gibt keine Anleitung wie es am Besten geht, möchte ich damit sagen.

Es heißt ein Nachtschreckt tritt am ehesten zwischen dem zwei und dem sechsten Lebensjahr auf. Manche haben ihn nie, andere selten, andere wiederum häufiger.

Und ganz wichtig, egal worum es geht, sobald ihr euch Sorgen macht, nicht genau wisst was es ist oder auch wenn ihr euch keine Sorgen macht, es aber einfach besprechen möchtet. Tut dies. Geht zum Arzt.

Mama

Mama: Hausgeburt

Ein paar wissen es vielleicht schon, aber ich hatte zwei Hausgeburten. Die Erste überraschend, die Zweite geplant. Deswegen möchte ich zu dem Thema Hausgeburt noch einen eigenen Blogeintrag online stellen. (Und deswegen bin ich auch ein sehr sehr sehr großer Fan von Hebammen!) Es ist allgemein ein interessantes Thema. Gerne könnt ihr mir auch jede Frage hierzu zu kommen lassen. Wichtig ist, jede Mama soll sich für die Variante entscheiden die sie möchte. Keine ist Richtig, keine ist Falsch.

Mama: Wochenbettdepression

In Arbeit.